|
August 2009
|
 |
|
David vs. Goliath
Von Marco. Schätzel
Klose, Olic, Müller, alles Spieler von denen andere Landesligisten träumen, gaben sich am 18.8. in Görlitz die Ehre, zum 100-jährigen Jubiläum des NFV auf der Jungen Welt anzutreten.
Der große FC Bayern München zu Gast in unserer Stadt, ein langjähriger Wunsch ging nach Jahren intensivster Bemühungen endlich in Erfüllung. Etwas ungläubig reagierte die Görlitzer Bevölkerung auf die ersten Ankündigungen. Sollte der deutsche Rekordmeister gerade im tiefsten Osten gegen den NFV zum Testspiel anreisen? .Spätestens nach dem Aufbau der Zusatztribüne auf der Jungen Welt, verstummten alle Zweifler und die Vorfreude auf das Spiel des Jahrhunderts verbreitete sich in ganz Görlitz. Der Trainer Van Gaal, der beim FC Bayern nach dem schlechten Saisonstart, schon unter Druck stand, musste mit seiner Mannschaft nun beim NFV überzeugen, ansonsten, so scherzten einige Fußballfans, würde er wohl nach einer Niederlage gegen die Gelb-Weißen, von Uli Hoeneß direkt nach Abpfiff gefeuert werden. Während die Görlitzer Bevölkerung also Richtung Junge Welt strömte, bereiteten sich die beiden Mannschaften intensiv auf das Spiel vor. Die Gelb-Weißen eher rustikal bei Kaffee und Kuchen, die Münchner dagegen mit Obst und Magermilchjoghurt. Der „Einmarsch der Gladiatoren“ wurde von tausenden Zuschauern beobachtet, Zuschauerrekord auf der Jungen Welt. Was sich bereits im Stadion rumgesprochen hatte wurde nun offensichtlich, der FCB hatte leider nicht alle seine Stars im Aufgebot. Ribery, Gomez und Schweini sollten sich von ihren Länderspielreisen erholen. Dies tat der Begeisterung der Fans aber keinen Abbruch. Auch so war der FCB gut besetzt und gespickt mit namenhaften Spielern. Das Spiel begann mit einem „Powerplay“ der Gelb-Weißen, die dem deutschen Rekordmeister erst einmal zeigten wer hier Herr im Haus ist. Ja Ok die Bayern führten nach 18 Minuten 1:0 und es kamen noch 9 Tore dazu, aber unsere Jungs hatten eben Mitleid mit den Münchnern und ihrem verkorksten Saisonstart und schenkten ihnen so etwas Selbstvertrauen für die Bundesliga, was ja auch geholfen hat, wie die letzten Ergebnisse des Rekordmeisters belegten. Nach dem Spiel gab es dann kein halten mehr. Kinder sowie Erwachsene stürmten auf das Feld und jagten nach Autogrammen und Fotos mit den Bayern-Stars. Klose und Van Gaal waren die größten „Opfer“ der Görlitzer Begeisterung und erfüllten geduldig die Wünsche der Fans. Auch die Spieler des NFV kamen in den Genuss, den Kiddis Autogramms zu geben und sich ein mal im Leben wie ein Star zu fühlen.
Was bleibt, sind Erinnerungen an ein Fußballfest, das sich so, in dieser Form in nächster Zeit wohl nicht so schnell wiederholen lässt. Der NFV hat die Stadt Görlitz durch die Fernsehübertragung deutschlandweit vielleicht (noch) bekannter gemacht und mit diesem Spiel hoffentlich vielen Fans eine Freude bereitet.
Die Bilder zum Spiel (von Frank Penndorf)
Ankunft:
1
2
Aufwärmen:
3
4
5
6
Einlaufen :
7
8
9
10
11
12
Spiel - 1. Halbzeit:
13
14
15
16
17
18
Spiel - 2. Halbzeit:
19
20
21
22
23
24
25
26
neben dem Spielfeld:
27
28
29
30
31
32
33
|
 |
Juni 2009
|
 |
|
Stadionfest NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 e.V. am 20./21.06.2009
(Andreas Löper, 22.06.2009)
|
Was für ein Wochenende - strahlender Sonnenschein und somit waren alle Voraussetzungen für ein tolles Stadionfest gegeben. Nach der am Morgen stattgefundenen Betriebsmeisterschaft von BOMBARDIER GÖRLITZ erfolgte der Anstoß zum ersten LANDSKRON-REVIVAL-CUP und es sollte ein interessantes Turnier werden. Das Teilnehmerfeld konnte sich sehen lassen. Ehemalige und aktuelle Spieler aus Görlitz und der Region, aber auch eine Mannschaft der Fans wetteiferten um Tore und Punkte, wobei natürlich der Spaß im Vordergrund stand. Die Traditionsmannschaft des Oberlausitzer Fußballverbandes (u.a. mit Manfred Weidner, Frank Leitzke, Steffen Worm), aber auch die ehemaligen „Fußballgrößen“ wie Walter Herzig, Ingolf Schneider, Frank Rubel und Hartmut Wiezorek (um nur einige zu nennen) begeisterten mit so manchem Kabinettstückchen. Die Fanmannschaft (mit Stadionsprecher Hoffi im Tor !) hatte sich sogar Verstärkung aus Bremen geholt und da war echte fußballerische Klasse am Werk. Am Ende siegte das aktuelle Team der 1. Männermannschaft vor dem NSV-Team (mit Spielern, wie Christoph Zwahr, Martin Pohl, Christoph Preuß) und dem „old NFV-Team (hier waren ehemalige Nachwuchstalente des NFV am Start, wie Rayk Schulze, Robert Scheffler, Phillip Wagner).
|
Quelle:
|
Danach ging es in die dritte Halbzeit – ins Festzelt.
Hier wurde dann das Hundertjährige, aber viel mehr auch das Wiedersehen mit ehemaligen Aktiven des Vereins gefeiert. Mit Spannung wurde dann auch das Ergebnis der im Rahmen dieses Turniers gewählten JAHRHUNDERTMANNSCAHFT erwartet. Verdient hätte es sich jedes Team, aber bekannterweise kann ja nur einer der Sieger sein. Wenn auch nur knapp, aber die Freude bei den ehemaligen und noch Aktiven des damaligen Teams war groß, siegte die Mannschaft, welche als NFV Gelb-Weiß Görlitz im Jahre 2000 den Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht hat.
Tor:
Tom Kudßus, Radek Suchy, Holm Kleeberg, Markus Preuß
Abwehr:
Heiko Pätzold, Sven Pigorsch, Petr Sissler, Peter Hasse, Andreas Mikonya, Dusan Sourek, Ray Neumann, Alexander Varga, Ronald Gründer
Mittelfeld:
Miroslav Sentivan, Frank Gaida, Holger Wachtel, Gundo Langloff, Rene Junghähnel, Karel Machac
Angriff:
Fred Wonneberger, Jan Beranek, Nouredine Ziane, Tino Pietsch, Jens Schaumkessel
Trainer: Dietmar Christoph, Co-Trainer Lothar Bräsel
Parallel erfolgte unter allen, die ihre Stimmen zur Wahl der JAHRHUNDERTELF und JAHRHUNDERTMANNSCHAFT abgegeben hatten, die Verlosung von 3 Jahreskarten für die kommende Landesliga-Saison. Und das sind die glücklichen Gewinner:
Angelika Richter, Am Windmühlenberg 11, 02828 Görlitz
Klaus Schneider, Peter-Liebig-Hof 9, 02828 Görlitz
A. Meyer, Hans-Nathan-Strasse 9, 02827 Görlitz
Herzlichen Glückwunsch!
Am Sonntag war dann der Nachwuchs an der Reihe. Das Turnier der E- und D-Jugend lockte viele Besucher auf die JUNGE WELT und ein illustres Teilnehmerfeld mit Gästen aus Polen, Tschechien, Berlin, sowie Teams aus der Region und des Gastgebers spielten um den Siegespokal. Attraktion war, dass jeder Teilnehmer eine Gedenkmünze anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Vereins erhielt.
Bei der E-Jugend siegte das Team von SLOVAN VARNSDORF, eine sehr spielstarke Mannschaft und bei der D-Jugend setzte sich der KSV 90 WEIßWASSER durch. Aber wie auch am Vortag, stand neben allem sportlichen Ernst der Spaß im Vordergrund.
zum Turnierbericht der E-Junioren
Was bleibt, ist allen Organisatoren und Helfern für zwei gelungene Turniertage DANKE zu sagen. Das gilt insbesondere an das gesamte Platzteam, unsere Stadionsprecher und MARTINS KLAUSE. Danke auch an die Sponsoren LANDSKRON und KSC, die mit ihrer Unterstützung erheblich zum würdigen Rahmen des Turniers beigetragen haben.
Vielleicht findet dieses Stadionfest seine Fortsetzung im kommenden Jahr, denn die vielen Ehemaligen haben schon nach Revanche bzw. Wiederholung des LANDSKRON-REVIVAL-CUP´s gefragt.
|
 |
Mai 2009
|
 |
|
Die Görlitzer Jahrhundert-Elf ist gewählt
|
Mehrere Generationen stehen in der Mannschaft
Görlitz. Die Wahl war spannend, und sie ist vielen Görlitzer Fußballfreunden sicher nicht leichtgefallen. Schließlich war jeder der 39 Kandidaten auf seine Weise und in seiner Zeit ein außergewöhnlicher Fußballer. Die Entscheidung ist gefallen – mehr als 4000 Stimmen wurden abgegeben. Spieler aus sechs Jahrzehnten haben den Sprung in die Jahrhundert-Elf geschafft. Glückwunsch! Freitagabend wurde die Görlitzer Jahrhundert-Elf auf der Festveranstaltung in der Görlitzer Kulturbrauerei vorgestellt.
so Stimmten die Fans bei den Erstplatzierten ab:
Quelle: SZ vom 09.05.2009
|
Torhüter:
Dieter Hasse 115 - Lothar Sonntag 96 - Marco Pöschmann 96
Abwehr:
Peter Hasse 193 - Heinz Vüllings 184 - Tino Pietsch 107
Mittelfeld:
Günter Schlegel 219 - Harald Weilbeer 190 - Peter Wiedemann 158 -
Frank Matychowiak 137
Angriff:
Günter Jeremies 174 - Fred Wonneberger 170 - Günter Kluge 158
|
Quelle ERTV
|
|
 |
März 2009
|
 |
|
Feierliche Präsentation der Jahrhundert-Chronik
Es ist vollbracht. Bereits angekündigt und von Vielen schon lange erwartet, fand am Freitag, den 20.03.2009 in der Straßburgpassage die feierliche Präsentation der Chronik zum 100 jährigen Jubiläum des NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 e.V. "TOOORE FÜR GÖRLITZ" statt.
Dabei stellte der Autor, Hr. Rainer Menzel, in einer knapp einstündigen Veranstaltung den vielen geladenen Gästen, Freunden und Zuhörern "sein" Werk vor. Zuvor bekamen die fleißigen Mitstreiter, die dem Autor bei der Erstellung der Chronik halfen, eine Urkunde und das Erstlingswerk aus den Händen vom Präsidenten Carsten Liebig überreicht.
Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei allen bedanken, die zum guten gelingen des Buches und der Veranstaltung beigetragen haben und gleichzeitig informieren, dass nun mehr unsere Chronik in folgenden Geschäftstellen zum Preis von 19,80 Euro erhältlich ist:
Junge Welt - Girbigsdorfer Straße 49
Bürogeschäft Apelt , Leipziger Straße
Autohaus Mühlmann
SZ-Treffpunkt im City-Center Frauentor in Görlitz
Computer - und Internetdienste H. Twupack , Nonnenstraße 5
Bericht von Dirk Macykowski
Quelle Fernsehbeitrag ERTV
„Regionale Wirtschaft hilft dem höchstklassigen Görlitzer Fußballverein“
(Bericht + Photo von FRANK BERGER)
 |
Erfreuliche Nachricht für den oft von Transportproblemen geplagten Fußballverein NFV Gelb-Weiß Görlitz - am Wochenende konnte der 1. Vorsitzende des Vereins Uwe Vüllings von Herrn Rauh, Verkaufsleiter bei der Firma Auto Garant Görlitz, einen neuen VW-Transporter zu äußerst günstigen Konditionen übernehmen. Damit wird den Verantwortlichen aller Spielklassen des Vereins nunmehr eine allwöchentliche organisatorische Sorge etwas gemildert werden. Im Namen aller Aktiven des Vereins bedankt sich der NFV Gelb-Weiß Görlitz für diese Form der Unterstützung.
|
Görlitzerin entwirft Fußball-Briefmarke
Von Ingo Kramer
Mit Fußball hatte Uta Möller bisher eigentlich gar nichts am Hut. Als die Görlitzer Künstlerin im Januar aber von einem Anzeigenberater erfuhr, dass der Regionalverlag der Sächsischen Zeitung und Post Modern dem Fußballclub NFV Gelb-Weiß Görlitz zu seinem 100. Geburtstag mit einer eigenen Briefmarke gratulieren wollen und dafür eine Gestaltung suchen, begann die 42-Jährige, nach Fußballmotiven Ausschau zu halten.
„Ich habe mir viele Fußballbriefmarken angesehen, aber die sahen alle gleich aus“, sagt sie. Einen Fußballer, der nach dem Ball hechtet, wollte sie nicht zeichnen. Stattdessen sollte die Marke einen klaren Görlitz-Bezug haben. Also malte sie zwei Ölbilder mit Peterskirche und Altstadtsilhouette und einen Fußball, der vor der Stadtkulisse ins Netz geht. „Carsten Liebig, Andreas Löper und Uwe Vüllings vom NFV, mit denen ich sehr gut zusammen- gearbeitet habe, haben die Bilder offenbar gefallen“, freut sie sich.
Marken gibt es auch bei der SZ
Eines ihrer Motive hat sich tatsächlich durchgesetzt. Dann ging alles ganz schnell. Vorigen Freitag ist die 49-Cent-Briefmarke in einer Auflage von 78300 Stück auf den Markt gekommen. „Das ist unser Geschenk zum Jubiläum des Vereins“, sagt Petra Rudolph vom SZ-Regionalverlag. Erhältlich ist die Marke überall dort, wo es Post-Modern-Produkte gibt – unter anderem im SZ-Treffpunkt im City-Center. In zwei Wochen soll es auch einen Ersttagsbrief geben. Das genaue Datum steht aber noch nicht fest.
Für Uta Möller war die Marke nicht nur die erste Fußballerfahrung. Auch eine Briefmarke hatte sie noch nie entworfen. Mit Kunst aber beschäftigt sie sich schon lange. „Zu DDR-Zeiten war Porzellanmalerin mein Traumberuf, aber dafür fehlten mir die Beziehungen“, sagt sie. Stattdessen studierte sie Betriebswirtschaft und arbeitete als Verkaufsstellenleiterin im Handel. Erst ab dem Jahr 2000 wandte sie sich hauptsächlich der Kunst zu. Büro und Werkstatt hat die Selbstständige seither beim Görlitzer Steinmetzbetrieb Reichel am Grünen Graben. Dort entwirft sie Ornamente für Grabsteine. Außerdem fertigt sie Auftragsarbeiten und Geschenkartikel, darunter Gravuren auf Natursteinen, aber auch Ölgemälde und Keramikprodukte. Zudem kümmert sie sich um Buchführung, Beratung und Verkauf.
Bild wird vielleicht versteigert
Motive für weitere Briefmarken würde Uta Möller liebend gern malen: „Es ist schön, etwas zu machen, was unter die Leute kommt.“ Das Original-Ölgemälde der NFV-Jubiläumsmarke soll eventuell versteigert werden. Auf den Zuschauerbänken im Stadion wird man die gebürtige Görlitzerin aber auch in Zukunft nicht finden: Ihre Leidenschaft bleiben Ornamente und Ölbilder, nicht das runde Leder.
Quelle SZ vom 26.03.2009
|
 |
Januar 2009
|
 |
|
„Pressekonferenz des NFV informierte über Vorhaben im 100. Jubiläumsjahr“
Bericht von FRANK BERGER
|
Auf einer Pressekonferenz informierte heute der NFV Gelb-Weiß Görlitz die eingeladenen Medienvertreter über seine Vorhaben im 100. Jahr des Vereinsbestehens. Wie Präsident Carsten Liebig betonte, gibt es in den Analen kein festes urkundliches Gründungsdatum im Jahre 1909.
Analog dazu wird der Verein auch im Jahre 2009 nicht nur an einem festen Datum, sondern das gesamte Jahr hindurch mehrere Veranstaltungen durchführen.
Als Schirmherren des Jubiläumsjahres konnte der NFV aus der Politik den Görlitzer OB Paulick ebenso wie Landrat Lange gewinnen, die Wirtschaft wird durch die Herren Deinege (Bombardier) und Tacke (Siemens) repräsentiert und als sportlicher Repräsentant übernahm Günter Jeremies die Schirmherrschaft.
Den Gelb-Weißen geht es 2009 nicht darum allein zu feiern, sondern ein Festjahr für den Verein und die gesamte Region zu organisieren. Besonders dankbar ist man in diesem Zusammenhang auch für die äußerst positiven Zeichen aus dem Rathaus, welche von Seiten OB Paulicks als auch Kultur- und Sport-Bürgermeisters Wieler kamen.
|
|
Als Höhepunkte in der langen Reihe der Aktivitäten seien die Präsentation einer eigenen Briefmarke (Post Modern) im Februar, das Ansetzen eines speziellen Festbieres durch die Landskron-Brauerei im März, die Festveranstaltung mit Präsentation der Jahrhundertelf am 08.05. sowie das große Stadionfest im Juni genannt. Das Finale des nun schon traditionellen Oberlausitzcups wird im Sommer in Görlitz stattfinden und im Juli soll es auf der „Jungen Welt“ ein echtes Highlight geben, welches sicherlich das Stadion wieder so voll werden lässt wie in vergangenen Zeiten. Näheres wollte der Verein noch nicht sagen, nur soviel steht laut Präsidiumsmitglied Andreas Löper bereits fest: „Unser Freundschaftsspielgegner wird in jedem Fall ein anderes Kaliber als z.B. der VfL Wolfsburg sein……“
Die Pressekonferenz bot auch die Möglichkeit, erstmals näheres über das Buch zu erfahren, indem Autor Rainer Menzel in mehrjähriger akribischer Arbeit die hundertjährige Geschichte des Fußballs in Görlitz spannend und informativ aufbereitet hat. Mit 400 Seiten und fast ebenso vielen Fotos wird dieses Buch sicher viele Käufer finden. Verleger Dr. Oettel informierte darüber, dass die erste Auflage zunächst 1000 Stück beträgt. Der Preis für dieses umfangreiche Werk wurde auf fan-freundliche 19,80 Euro festgelegt.
|
 |
|
 |
|
 |
September 2008
|
 |
|
Montag, 29. September 2008
(Sächsische Zeitung)
NFV startet ins Jubiläumsjahr
Von Frank Fischer
Wer gestern nachmittag schon zwei Stunden vor dem Punktspielbeginn der ersten Männermannschaft auf dem Sportplatz Junge Welt erschienen war, konnte viele Aktivitäten auf und auch abseits vom grünen Rasen miterleben. Das bunte Treiben sollte der Start in die Jubiläumssaison zum 100 jährigen Bestehen des NFV Gelb-Weiß Görlitz 09 sein.
Das Anliegen des Nachmittags war nicht nur eine Präsentation der wichtigsten Sponsoren von Gelb-Weiß. Auch die Fans, der Nachwuchs, die Spieler des Landesligateams und Trainer wie Übungsleiter sollte es zum Anfassen geben. Andreas Löper vom Präsidium des NFV Gelb-Weiß Görlitz moderierte das Geschehen auf dem Rasen, wo sich einige Nachwuchsmannschaften der Region in Freundschaftsspielen gegenüber standen.
Nachwuchsarbeit ist wichtig
Dazu hatten sich die E-, F- und D- Jugend von Gelb-Weiß mit Empor Görlitz FV Rauschwalde und Holtendorfer SV Gegner eingeladen, die zur Belebung der Görlitzer Fußballszene im Nachwuchsbereich beitragen. Wie die Knirpse dabei um jeden Ball kämpften, zeigte, dass der östlichste Landesligist in Sachsen nicht nur fast 100-jährige Traditionen hat, sondern auch eine hoffnungsvolle Zukunft. „Dieser Sonntag sollte ein Anlaufpunkt für die immer noch große Fußballgemeinde in Görlitz sein“, sagte Andreas Löper. Angefangen vom Vorschulkind bis zum Rentner, dessen Fußballherz vor allem bei den Landesliga Punktespielen höher schlägt.
Fußballfan Siegbert Schröter freute sich, als er die Möglichkeit hatte mit einigen Spielern der ersten Männermannschaft ins Gespräch zu kommen. „Die sieht man ja sonst erst kurz vor dem Spiel und danach verschwinden sie auch gleich wieder“, sagte er. Nun war halt mal mehr Zeit zum Kennenlernen, weil einige Akteure auf Wunsch des Veranstalters für einen lockeren Plausch zur Verfügung standen.
Viel Beifall und Hallo gab es dann, als durch die Lautsprecher die neue Gelb-Weiß- Vereinshymne für den Nachwuchs erschallte. Die Musik wurde von Eltern komponiert, deren Kinder bei der E-Jugend von Gelb-Weiß Görlitz mitspielen. Damit sollte vor allem die Verbundenheit zwischen Kindern. Eltern und Verein zum Ausdruck gebracht werden. Die auf CDs erhältliche Hymne fand natürlich am Sonntag schon die ersten Abnehmer.
Entrollt wurde auch das neue Vereinslogo, mit der Aufschrift „100 Jahre NFV Gelb-Weiß Görlitz 09“. „Es soll uns nun überall begleiten und darauf hinweisen, dass unser Fußballverein nächstes Jahr ein tolles Jubiläum feiert“, erklärt Andreas Löper. Natürlich durfte auch die Torwand nicht fehlen. Dort gab es die meisten Treffer und dafür manchen kleinen Preis zu gewinnen.
Die SZ ist mit dabei
Der Weg führte auch am Stand der SZ vorbei und dort wurde jeder Besucher gleich mit einer kostenlosen Sonderausgabe über das Vereinsleben bei Gelb-Weiß begrüßt. Walter Heimelt hatte schon seine Geldbörse in der Hand um die illustrierte Zeitschrift zu bezahlen. Die ist umsonst, sagte SZ-Verlagsbeauftragter Lutz Grohmann, und der Rentner freute sich sichtbar.
Als dann um 15 Uhr die Landesligamannschaft von Gelb-Weiß zum Punktespiel gegen Bannewitz auflief, wurde sie von den jüngsten Kickern des Vereins mit Begeisterung begleitet. Ein Symbol für die Nachwuchsarbeit des Vereins nach dem Motto „Gegenwart und Zukunft gehen bei uns Hand in Hand“.
(Bilder mit freundlicher Unterstützung von F. Richter)
|
 |
August 2008
|
 |
|
Die Görlitzer Fußballjugend des NFV09 präsentierte am Samstag zum diesjährigen Altstadtfest auf der großen Bühne am Obermarkt ihre eigene Hymne. Diesen Song haben die Kids selbst aufgenommen und ist ein Dankeschön an die Supertrainer Herrn Seifert und Herrn v. Brezinski für ihre tolle Arbeit mit den Jungs.
Die Produktion der CD wurde von der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien ermöglicht und der Ertrag kommt der Jungendabteilung des NFV09 zugute. Zudem ist die Hymne der NFV09 Görlitzer Fußball-Jugend - auf CD im Fanshop erhältlich:
ganz Aktuell das Video der Live-Präsentation der Jugend-Hymne auf dem Görlitzer Altstadtfest" einfach nur eines der beiden Photos anklicken und los geht der Ohrwurm!
|
 |
Freundschaftsspiele
|
 |
|
NFV Gelb-Weiß Görlitz – BTSV Eintracht Braunschweig 0:2 (0:2)
Adler gegen Löwe!
So begrüßte Helmut Rohmann, der stellvertretende Vorsitzende der Stadtwerke Görlitz AG, die knapp 600 Zuschauer vor Anpfiff auf der „Jungen Welt“. Welch treffender Vergleich für ein Freundschaftsspiel zwischen dem NFV und dem Traditionsclub Braunschweiger Löwen, die 1967 sogar Deutscher Meister wurden. Und die Görlitzer Adler bekamen Flügel und zogen am Mittwochabend gegen den BTSV Eintracht Braunschweig mit 0:2 nur knapp den Kürzeren.
Vor allem für die Neißestädter war dieser Vergleich eine willkommene Abwechslung zum Ligaalltag. Steht doch am Sonnabend einiges mehr auf dem Spiel. Denn mit einem Sieg gegen die Kickers von Markkleeberg wird die „Junge Welt“ sicherlich zum Tollhaus und ausgelassen der Klassenerhalt gefeiert werden können. Auch der Zweitligist hatte davon Wind bekommen und spielte mit angezogener Handbremse. So war auch der vielleicht bekannteste in Reihen der Braunschweiger, Jürgen Rische, in der dreier Abwehrkette in bester Obhut und konnte nur zweimal im Spielverlauf glänzen. Doch Torhüter Marco Pöschmann war unbestritten die Nummer 1 auf dem Platz und brachte die Eintrachtkicker mit tollen Paraden wahrlich zur Verzweifelung. Gegen den platzierten Flachschuss von Dustin Heun in der 28. Minute, nach schöner Vorarbeit von Kosta Rodrigues, wäre auch ein Jens Lehmann machtlos gewesen. In der gleichen Spielminute legte der Landesligist selbst nach, indem der Kapitän eine Hereingabe von Jürgen Rische unglücklich ins eigene Tor zum 2:0 abfälschte. Niemand nahm Ihm das Übel. Denn im Nacken lauerte schon ein Stürmer um einzunetzen.
Nach dem Seitenwechsel legten die Görlitzer ihre Befangenheit ab und erarbeiteten sich Chancen. Allen voran die A-Junioren Spieler Grundmann, Eberlein und Lehmann hatten Spaß daran gefunden und spielten „Frech wie Oskar“ auf. Als Torsteher Kunze sich zu weit aus dem Fenster lehnte (vor dem Strafraum eingriff) versuchte es der 18-jährige Youngster Felix Grundmann mit einem gefühlvollen Heber. Schade, dass der Ball nur auf der Latte tanzte, es wäre ein schönes Tor geworden.
Zum Ende der Partie wurden beide Auswechselkabinen merklich voller. Der Nachwuchs hatte sich um die ausgewechselten Spieler gescharrt um das ein oder andere Autogramm abzuluchsen. Auch nach dem Schlusspfiff wurde weiter gefeiert. Fans und Mannschaft probten schon einige Choreographien für Sonnabend und hatten Riesen-Spaß.
Der NFV sagt Dankeschön an Eintracht Braunschweig und dem Hauptsponsor VEOLIA. Es war ein weiteres unbeschwertes Fußballfest in dieser Saison. Für unsere Kleinsten ein großer Tag und für unsere Mannschaft, Balsam auf eine sehr durchwachsende Saison. (dm)
NFV spielte mit:
Pöschmann(60. Branis), Nitsche(75. Nyvlt), Krönert, Garbe(46. Gundeck), Housa(70. Grundmann), Hubeny, Cernohrsky(46. Eberlein), Holecek, Mielke(75. Lehmann), (MK) Pietsch, Kästner
Gäste:
Kunze, Sümnich (58.Holsing), Grimm (68.Lieberknecht), Siegismund, Caruso, Siegert, Rodrigues (58.Tauer), Jülich (68.Basar), Bick (58.Celikovic), Heun, Rische (58.Fuchs)
Zuschauer: 596
(Bilder F.P.)
NFV Gelb-Weiß Görlitz – 1. FC Energie Cottbus 0:3 ( 0:3 )
NFV eine Halbzeit zu Null
NFV Gelb-Weiß Görlitz:
Branis ( 46. Pöschmann) – Garbe – Nitsche – Krönert – Housa –Hasse ( 85. Gundeck) – Eisenreich ( 48. Klug ) – Havel (64. Djordjevic) – Holecek (83. Pohl) – Pietsch ( 46. Mielke ) – Kästner ( 64. Mauksch)
FC Energie: Thoms - Szelesi, Da Silva, Hysky, Berhalter (46. Schöckel) - Rost (50. Frahn), Aidoo, Schuppan - McKenna, Radu (46. Jungnickel), Kioyo (65. Sahin)
Tore: 0:1 Schuppan (22.), 0:2 Kioyo (27.), 0:3 Radu (40.)
Schiedsrichter: Daniel Hartig (Freital), Sven Friedrich, Marcel Viehrig (Dresden)
Zuschauer: 1.100
Der goldene Oktober wurde seinen Namen gerecht und so pilgerten über 1100 Zuschauer auf die Junge Welt um die Kickers vom FC Energie Cottbus gegen den NFV Gelb-Weiß Görlitz in Augenschein zu nehmen. Das sollte sich meiner Meinung gelohnt haben. Bis auf Gomez waren alle Stars im Aufgebot und spielten auch. Mit der einzigen Ausnahme das Andre Thoms und nicht Tomislav Piplica zwischen den Pfosten stand. Vor dem großen Knüller wurde Raik Eisenreich von Verein und Fans verabschiedet. Eine rührende Szene. Er war in der Mannschaft die Frohnatur in Person und trug so für die gute Stimmung im Team bei.
Der Zweitligist, der eine harte Trainingswoche hinter sich hatte ging mit einen beruhigen drei Torevorsprung in die Kabine. In Hälfte zwei zollten sie dem harten Trainingspensum, welches schwerpunktmäßig aus Kraft und Ausdauer bestand, Tribut und konnten keinen Treffer mehr landen. Trotz alledem großen Respekt an den kleinen Zwerg Gelb-Weiß Görlitz, der das Tempo mit ging und sich einige gute Chancen erarbeiten konnte.
Die erste halbe Stunde gehörte eindeutig den Gästen aus der Lausitz. Mit schnellem Flügelwechsel versuchten sie die Görlitzer Hintermannschaft aus der Reserve zu locken. Doch Sven Krönert und Tino Pietsch blieben unbeeindruckt von ihren Gegensachern, die namentlich Radu Sergiu sowie Martin Hysky hießen.
Den wohl schwersten Brocken hatte Raik Eisenreich, in seinem Abschiedsspiel, im Mittelfeld zu lösen. Er hatte es zu meist mit Francis Kioyo zu tun .Der Kameruner der in der Sommerpause von 1860 zu Energie wechselte, lief wie eine Gazelle über den Rasen und zog die Bälle magisch an.
Da schnalzte auch Sascha Lense die Zunge. Gerne hätte der neue Mittelfeldregisseur von Gelb-Weiß das Zepter geschwungen. Eine Leistenprellung vom Spiel gegen Dynamo Dresden bereitete ihn aber noch Schmerzen. So schaute er, mit Frau und Kindern, den Fußballspektakel von den Rängen aus zu. Voraussichtlich wird er aber gegen SSV Markranstädt in den Kader rücken.
Da über die Außen die Taktik nicht aufging versuchten es die rotgekleideten Cottbuser durch das Zentrum. Siehe da hier schienen die Görlitzer verwundbar und wenn Miroslav Branis nicht zweimal toll pariert hätte, wären sie schon Früh in Rückstand geraten So dauerte es bis zur 23. Minute ehe Sebastian Schuppan mit einen gewaltigen Hinterhaltschuss Branis aus knockte. Doch schon im Gegenzug, mit dem ersten gefährlichen Angriff des Landesligisten, kommt Kästner frei in Strafraumnähe zum Schuss.
Mit der Picke versuchte er Thoms aus der Reserve zu locken. Im Ansatz gut , jedoch zu mittig um den Keeper zu überlisten. Nur wenig später musste Branis zum zweiten Mal hinter sich greifen. Diesmal stahl sich Kioyo davon und erzielte aus abseitsverdächtiger Position das 0:2. Aber der Gastgeber blieb unbeeindruckt und wurde immer stärker. Holecek verstand sich fast blind mit Housa im offensiven Mittelfeld, so dass Lawrence Aidoo und Timo Rost höllisch aufpassen mussten, nicht das Nachsehen zu haben.
So nach etwas mehr als einer halben Stunde, als Housa diesmal nach einem Doppelpass mit Havel zum Schuss kommt. Thoms war bereits geschlagen, da warf sich vermutlich Gregg Berhalter in die Schussbahn und verhinderte schlimmeres. Die Zuschauerkulisse entriss es erstmal ein langes Raunen und es sollte nicht das letzte sein. Berhalter stand zuletzt in Diensten des englischen Clubs Crystal Palace (1. Division). Ihn hatte keiner auf der Rechnung, Der Amerikaner war eigentlich für das Länderspiel gegen Costa Rica geplant, was natürlich keinen weh tat.
Doch Augenblicke später zeigte Timo Rost seine ganze Klasse. Der Mittellfeldakteur lässt das komplette Zentrum aussteigen und bediente mit eine einfachen Rückpass den mitgelaufenen Sergiu Radu. Der Rumäne kann sich die Ecke aussuchen und netzte zum 0:3 Pausenstand ein.
Wer gedacht hätte Trainer Nosek wäre zu Frieden gewesen, der vergesse das schnell. Er machte die Jungs so richtig heiß, wertete Fehler aus und motivierte die Elf auf die schweren noch bestehenden 45 Minuten aufs Neue.
Die ersten Wechsel wurden auch vorgenommen, so das jeder Spielpraxis sammeln dürfte. Mitte der Halbzeit bekam auch die Youngster Djordjevic und Tino Mauksch ihre Chance und lösten ihre Aufgaben ganz ordentlich.
Für Tino Pietsch kam sicher etwas frühzeitig das Aus. Nach einem Zusammenprall schwoll das Auge an. Da war an weiterspielen nicht zu denken. Für ihn kam Enrico Mielke in die Partie. Auch für ihn war der Tag was ganz Besonderes. Trainer Patrick Sander war sein Lehrmeister im Jugendbereich bis ein Beinbruch das vorzeitige Karriereaus im Trainingsleistungszentrum von Cottbus bedeutete.
Dann war auch Raik Eisenreich mit den Kräften am Ende. Kein Wunder er hatte in Köln sein Studium begonnen und für Fußball keine Zeit gehabt. Mit einer Träne in den Augen gab es Handcheck an jeden Spieler und Luftküßchen an das Publikum. Vielleicht kann er ja ein Freundschaftsspiel mit dem 1. FC Köln klar machen im nächsten Jahr. Das wäre eine Riesensache.
Das Wechselkarussel drehte sich kräftig weiter. Bevor Kioyo zum Autogramme schreiben startete, brachte er mit einen fulminanten 30 Meter Knaller das Gebälk zum krachen. Marco Pöschmann , für Branis zur zweiten Halbzeit gekommen, hatte zuvor nichts auf das Tor bekommen und dann dieser Kracher.. Dann war wieder Gelb-Weiß am Zuge., während die Cottbusser sich aufs Kontern verlegten.
Doch auch die besten Möglichkeiten endeten in den Pranken von Torhüter Thoms. Auch ohne Schaueinlagen, Marke Piplica, machte es Spaß den Nachwuchstormann ( blutjunge 20 Jahre ) zu zuschauen.
Den letzten Höhepunkt in dieser sehr fair geführten Partie blieb den Zweitligisten vorbehalten. MC Kenna leitet einen schnellen Gegenzug ein, nach einer Freistoßvariante die noch etwas unreif wirkte. Keeper Pöschmann musste aus dem Kasten um Jungnickel zu vorzukommen. Doch der Angreifer der kurioser Weise in Zittau das Fußball-ABC erlernte ist schneller. Kann „Pöschi“ umkurven und versuchte es mit einem Heber, da Nitsche und Hasse zurückgeeilt waren. Der Ball senkte sich ein Tick zu spät, so dass dieser auf dem Tornetz landete.
Dann war Schluss und nicht nur die Kids stürmten den Rasen um Autogrammwünsche und ein persönliches Foto mit ihren Liebling zu erhaschen. Auch Spieler vom NFV waren heiß begehrt und standen wie zum Beispiel Mathias Nitsche im Rampenlicht der Medien. Kurze Ausschnitte vom Spiel und das Interview mit ERTV gibt’s alles ab nächster Woche bei der Sendung „Kompakt“.
Rundherum war es eine gelungene Veranstaltung und es zeigte einmal mehr was organisatorisch alles Möglich ist. Großen Dank auch den vielen fleißigen Händen und Sponsoren ohne die kaum so ein Spektakel über die Bühne zu bringen ist.
Am Samstag wird es wieder ernst für beide Mannschaften. Gelb-Weiß hat ein Reisebus gechartert und wird mit Fans gemeinsam den Markranstädtern Parole bieten. (dm)
|
 |
|
|